
Bedeutung
- sogleich
- sofort
- sobald
- in dem Augenblick, als
Verwendung
- Er trank rasch einen Schluck – alsbald ging es ihm besser.
- Alsbald nach Sonnenaufgang erreichte er den Gipfel.
Herkunft
Das Wort setzte sich zusammen aus
- althochdeutsch alsō̌ (ca. 9. Jh.) und mittelhochdeutsch alsō (ca. 11.–14. Jh.): Bedeutung “ganz so” und
- baldo für “kühn, unverzagt” (9. Jh.), später balde für “kühn, schnell, sogleich”
“also bald” wird dann im Frühneuhochdeutschen (ca. 14.–17. Jh.) zusammengerückt: “sobald” und “alsbald”. Letzteres gilt bereits im 19. Jahrhundert als veraltet.
(Digitales Wörterbuch der dt. Sprache, Stichworte “alsbald”, “bald” und “also”)
Kommentar
Ein schönes altes Wort, das laut dem „Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache“ bereits im 19. Jahrhundert „altmodisch“ wurde.
Es gibt noch einige weitere „als-“ Wörter:
- alsdann (=danach)
- alsdenn (dann, sodann)
- alsobald (=alsbald)
- alsogleich (=sogleich)
Fast noch schöner als „alsbald“ finde ich „alsgemach“ und „allgemach“, die „nach und nach“ oder „allmählich“ bedeuten.
